Über mich

Es gab mal eine Zeit in der es keine Computer gab - ja wirklich - dies ist kein Märchen!

Viele mid-Vierziger werden bestätigen können, dass es so war. In dieser Zeit musste man in die Bibliothek um Informationen zu beschaffen; vielmals waren dann die Informationen vergriffen und man musste warten.

Telefonieren war entweder in einem gelben „Häuschen“ namens Telefonzelle möglich, falls man noch kein Telefon zu Hause hatte.

Die ersten Computer kamen dann langsam und man durfte sich diesen nur in „Schutzschuhen“ nähern, da sie wohl noch anfällig auf Staub und Magnetismus waren und in einem extra Raum untergebracht waren.

Das kann sich heute kaum noch jemand vorstellen!

Meine ersten Erfahrungen mit Computern habe ich in meiner Ausbildung gemacht. Wir waren vorerst in einem ganz kleinen Nebenbetrieb, welcher noch keine Computer hatte und hier wurde noch alles manuell durchgeführt. Nach einiger Zeit wurde der Nebenbetrieb geschlossen und wir Auszubildende kamen zum Hauptbetrieb, wo Computer schon längere Zeit eingesetzt wurden. Also musste ich mich langsam an diese neue Technik herantasten und das ging sehr schnell.

Nach einem Stromausfall im Hauptbetrieb ging nichts mehr - nur wir Auszubildende aus dem Nebenbetrieb konnten den Facharbeitern zeigen wie man auch analog zurecht kommt…..

Das hat mein Verhältnis zu Computern ziemlich betrübt und ich vertraute diesen nicht. Daher entschloss ich mich zu Fragen „Was ist dahinter“ und „Wie funktioniert das ganze mit den Bits und Bytes“ und den Tönen und Pipsen von der Kassette die eingelegt werden musste, sowie des Computers selbst.

Ich fing an zu Lernen: Alles was irgendwie nach Informationen über Computer aussah habe ich „aufgesaugt“ wie ein Schwamm um zu verstehen wie das alles funktioniert.

Dann gab es eine Zeit in der fertige Software auf dem Markt kamen, welche super teuer war. Also fragte ich mir hier auch wie funktioniert das alles? Ich kam dann auf die Idee mich mit Datenbanken (MSAccess die Uralt-Version) zu beschäftigen und siehe da, ich war in der Lage ein Adressbuch zu gestalten und konnte damit Geld sparen. Vor allem wusste ich aber was im Hintergrund passiert, da ich es selbst erstellt hatte.

Die Zeit verging schnell und schnell waren weitere Errungenschaften auf dem Markt die E-Mail kam - ein für mich der wichtigsten und entscheidendsten Neuerungen in dieser Zeit. Ich musste keine Briefe mehr schreiben und bekam einen Antwort nicht nach einer Woche sonder nach ein paar Stunden. Diese Neuerung war einfach großartig!

Mit dem Lernen habe ich nie aufgehört aus meinem Grundsatz schon heraus nicht, das man diesen Geräten nicht wirklich trauen kann. So kamen mit der Zeit immer neue Lernerfolge hinzu: Basic, Turbo, VBA, HTML, CSS, Phython, Datenbanksysteme, Betriebssysteme, wie Linux, Windows, MAC. Auch habe ich mir ziemlich genau angesehen, was ich tun kann um auch besser zu arbeiten. Das MS Office kam dann auf dem Markt - zuvor hatten wir ja Word 5.xxx etc.

Das Office-Paket war insofern sehr interessant für mich, da Informationen innerhalb der verschiedenen Programmen verlinkt werden konnten - ein super Sache zu der damaligen Zeit.

Ein anderer Grundsatz von mir ist, dass Lernen zu Wissen führt und dieses hat man einfach und kann dann leicht darauf aufbauen, wenn man immer weiter lernt und somit auf dem aktuellen Stand ist.

Beruflich entschied ich mich jedoch nicht für die IT sondern für das Kaufmännische und konnte in meiner beruflichen Laufbahn immer wieder mein Erlerntes für eine produktivere Arbeit einsetzen. Im Laufe der Zeit hatte ich dann drei anerkannte IHK - Berufe - aber nicht IT.

Ich bin sehr viel herumgekommen in der Welt und lebte in Australien und sehr lange Zeit in England. Bin von Amerika nach Asien zurück nach Tunesien auf Businessreisen gewesen, welche neue Erfahrungen und Eindrücke brachten.

In dieser Zeit arbeitete ich für ein Computer - Sicherheitsfirma, welche dann später, nach dem Verkauf der Tokens für Online-Banking an Aladin, an McAfee verkauft wurde.

Computer-Sicherheit: Das war für mich nicht greifbar und ich arbeitete im Finanzbereich. Irgendwann fragte ich meinen Chef ob er mir mal erklären könnte was die Firma eigentlich macht und wie das funktioniert. Er gab mir die Möglichkeit mich mit den Entwicklern und Ingenieuren zu treffen, welche mir zeigten wie etwas funktioniert - dieses Lernen wurde dann auch auf einen Teil meiner Freizeit ausgeweitet, da ich ja nicht ständig bei den Entwicklern sitzen konnte.

Hier habe ich vieles über die Sicherheit bzw. Unsicherheiten von Computern, Netzwerken, Einstellungen, Protokollen, WLAN etc. gelernt. Aber auch das es eine Ethik unter Sicherheitsleuten gibt, die befolgt werden muss. Also lernte ich wie ein Netzwerk abgesichert werden kann, wie ich in meinen Windows-Computer komme ohne ein Login einzugeben, wie man von der weiten Ferne auf Computer zugreifen kann, wie ein Computer kompromittiert werden kann usw.

Dies war eine sehr lehrreiche Zeit für mich und ich lerne ständig weiter. Zum Abschluss, also als unsere Firma dann verkauft wurde, schenkten mir die Entwickler einen Laptop mit Linux und allen wichtigen Programmen zur Analyse, Programmierung etc., sowie einen Online-Lehrgang mit einem Testlabor für zwei Monate von Offensive Security (die Entwickler von BackTrack).

Ich machte mit der Zeit Kariere in Finanzen, wenn man so will, bis hin zur Chefetage. Diese Kariere hatten natürlich auch seinen Preis, wenn man ständig in ferne Länder reist.

Zurück zu den Computern:

Ich hatte nie das Verlangen ein Spiel auf den Computern zu spielen - ehrlich gesagt war das zu langweilig für mich. Ein Computer war und ist für mich ein reines Arbeitsgerät und wenn ich Spiele spielen möchte gibt es da andere Möglichkeiten fernab von der digitalen Welt.

In der Zwischenzeit hat sich einiges getan: Heute haben wir das Mit-Mach-Web und fast jeder hat ein Handy, Laptop, Tablet oder PC. Die Kommunikation ist einfacher geworden aber auch anonymer.

Ich mag es sehr mich mit Menschen einfach zu unterhalten, Erfahrungen auszutauschen, Neues zu lernen, andere Meinungen zu hören, auszugehen, Hilfe zu erhalten und zu geben oder einfach dumm zu quatschen und zu blödeln und das alles „analog“.

Daher konnte ich mich mit dem Mit-Mach-Web der heutigen Zeit nicht wirklich anfreunden und verfolge vielmehr die Berichterstattungen über Sicherheitslücken, Datendiebstahl, neue AGBs von Anbietern oder wie wieder einmal eine Existenz zu Grunde geht, weil ein falscher Post oder ein Bild im Netz für Jedermann sichtbar ist und es entweder zu den sogenannten „Shitstorm“ oder zu Entlassung durch den Arbeitgeber kommt.

Wenn Du mich kontaktieren möchtest, nutzt einfach die e-Mail oder die Kommentarfunktion der Artikel, welche ich auch zeitnah beantwortet werde.

Vor einigen Jahren habe ich mein Windows-PC gegen einen MAC mini getauscht, da dieser schon altersschwach war. Dazu gekommen sind dann das MacBookPro und das Ipad mit Apple Pencil. Zugegebenermaßen kann ich durch meine Neugier der Entwicklung nicht wirklich die Finger von Windows lassen, daher läuft dies jetzt mit Parallels Desktop auf dem MAC.

Die Idee der eigenen Cloud kam mir, da viele Menschen in meinem Umfeld ihre Kontakte, Daten etc. einfach synchronisieren konnten und somit immer den gleichen Stand auf allen Geräten haben. Die Idee der Synchronisation fand ich gut; jedoch weniger die Daten irgendwo im Nirwana zu speichern.

Der PLAN: war als erstes meinen Kalender, den ich ständig benutze, irgendwie zu synchronisieren ohne diese Wolke mit all den AGBs die fast kaum jemand lesen wird und vor allem nicht so richtig versteht.

Eine Synchronisation über WLAN fand ich schon mal ganz gut aber das war ja nicht das Gleiche wie unterwegs zu sein und zu synchronisieren.

Von Neugier getrieben überlegte ich wie so etwas funktionieren konnte und entwickelte meine Planung nach Bedürfnissen, Erfordernissen und was ich damit erreichen möchte.

Nach vielen hin-und-her hatte ich es dann geschafft meinen Kalender ohne eine Dritt-Cloud zu synchronisieren. Super!

Darauf aufbauend habe ich dann Stück für Stück meine eigene Cloud „gestrickt“ und immer mehr Daten synchronisiert zu bekommen.

Sozusagen, habe ich mich vom asynchronen Benutzer zur Datenkrake meiner eigenen Daten entwickelt.

Im Juni letzten Jahres bin ich auf Lars’ Blog gestoßen und habe ein Kommentar abgegeben auf welches die „Einladung“ kam einen Setup-Artikel zu schreiben.

Im Dezember war es dann soweit und ich schrieb meinen Artikel und sendete ihn zu Lars, welcher am 11. Jan 2017 veröffentlicht wurde.

Ich konnte ja nicht Ahnen welche Resonanz dieser Artikel hatte - das hätte ich nie gedacht!

Einige Stimmen über Sicherheit und Implementierung wurden laut aber viele Leser fragten ob ich einen eigenen Blog habe um mehr zu erfahren.

Nun ja, lernbegeistert und neugierig wie ich bin habe ich mich mit dem Thema beschäftigt und einige Hürden musste ich nehmen, da dieses Thema „Blog“ für mich absolut neu war und immer noch ist - eine steile Lernkurve.

Es ist mein erster Blog und sicherlich werde ich noch einige, wenn nicht sogar viele Anpassung, vornehmen - also bitte nicht zu streng mit mir sein.

Hier ist er nun der Blog über die Eigene Cloud auf Steffi’s Cloud.

Herzlich Willkommen!

 

Ich freue mich auf Deine Kommentare und Anregungen und hoffe, das Dir dieser Blog eine hilfreiche Informationsquelle ist.

Viele Grüße

Stefanie

 

 

c